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Willkommen auf der Homepage der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin

Im Juni 1933 eröffneten die Nationalsozialisten im Renaissanceschloss Lichtenburg - inmitten der Kleinstadt Prettin - ein Konzentrationslager für männliche Gefangene, das fortan eine bedeutende Position im KZ-System einnahm. Nach dessen Auflösung im August 1937 diente das Schloss Lichtenburg bis Mai 1939 als erstes zentrales Frauen-KZ für das gesamte Reichsgebiet, von September 1941 bis April 1945 als Außenlager des KZ Sachsenhausen.

Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin versteht sich als ein Ort des Gedenkens und des Erinnerns, ein Ort historischer und politischer Bildungsarbeit, ein Ort der Auseinandersetzung und der Reflexion sowie ein Ort des Sammelns und Forschens. Sie bietet ein umfangreiches und vielfältiges pädagogisches Angebot, das sich an Jugendliche und Erwachsene richtet.  

 

 

Aktuelles


Vorübergehende Schließung der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin

Vorübergehende Schließung

Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin: Aufgrund der aktuellen Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt bleibt die Gedenkstätte KZ Lichtenburg...

> Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Alle Informationen rund um den 27. Januar 2021 gibt's hier

> Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wittenberg

Seit Juni 2020 ist die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin Trägerin der externen Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wittenberg.
Mehr dazu...

> Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu entdecken.

Der Tag des offenen Denkmals fand in diesem Jahr unter dem Motto "Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu entdecken." überwiegend digital statt.

Wir waren mit dabei und stellen hier ein eindrucksvolles Gebäude, das zum Schlossensemble der Lichtenburg gehört, näher vor.

> "Uns reicht’s! - Wir machen Rassismus sichtbar!"

Als Team der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin unterstützen wir die die Anti-Rassismus-Kampagne 2020 von LAMSA, dem Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt, und solidarisieren uns mit den Betroffenen rassistischer Gewalt.

Zur Kampagne erklärt LAMSA: "Alltäglich sind wir mit Rassismus konfrontiert. Er ist aggressiv, dogmatisch, verkürzt, pauschal, herabsetzend, diskriminierend, selbstgerecht. Er äußert sich in Halbwahrheiten, Schwarz-Weiß-Malerei, ist ausgrenzend, kompromisslos, verallgemeinernd, vereinfachend, rigoros, diffamierend, generalisierend, herabsetzend, negierend, menschenverachtend, einfach strukturiert, mit einem Schein-Wissen versehen.
Wir - rassismuserfahrene Menschen - machen Rassismus sichtbar! Ohne Relativierung, ohne Bagatellisierung."

Mehr Infos dazu gibt's hier.

> #MuseenEntdecken: Wir stellen ein Objekt aus unserer Dauerausstellung vor

Wir freuen uns, dass wir am diesjährigen Internationalen Museumstag einige Gäste in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin begrüßen durften!

Auch im digitalen Programm des Internationalen Museumstages unter dem Hashtag #MuseenEntdecken haben wir uns beteiligt. Hier stellen wir ein eindrucksvolles Objekt vor, das in der Dauerausstellung der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin präsentiert wird.

> HEIMATSTIPENDIUM #2 der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt

April 2020
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten für das zweite HEIMATSTIPENDIUM der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt​ wurden juriert und stehen nun fest.
Für die Lichtenburg haben sich ganz unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler interessiert und verschiedene Projektideen eingereicht.
Den Zuschlag erhielt Petra Reichenbach. Sie lebt seit 1999 als freie Grafikdesignerin und Buchgestalterin in Halle und widmet ihre Projektidee den Frauen, die in der Lichtenburg gelebt haben.
"Erst Schloss, dann Konzentrationslager. – Die wechselhafte Nutzung der weitläufigen Anlage in Prettin könnte verstörender nicht sein. Die vorgefundene Diskrepanz zwischen Renaissance-Schloss und KZ-Gedenkstätte hat Petra Reichenbach sofort in ihren Bann gezogen. So entstand der Wunsch, eine Brücke zwischen beiden Bereichen zu schlagen." Mehr Infos dazu gibt es hier.

Herzlichen Glückwunsch!
Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der Jury und vor allem auf die Zusammenarbeit mit der Künstlerin.

Das Projekt findet in Kooperation mit der Stadt Annaburg statt.

> 1945 | 2020. Das Kriegsende in und um Prettin: Ein Rückblick nach 75 Jahren

April 2020
Aufgrund der Corona-Pandemie konnte eine bereits langfristig geplante Gedenkveranstaltung anlässlich des Kriegsendes vor 75 Jahren bedauerlicherweise nicht wie ursprünglich vorgesehen in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin durchgeführt werden.
Um der Bedeutung des Themas dennoch gerecht zu werden und der Befreiung der Konzentrationslager und der Opfer des Nationalsozialismus würdig zu gedenken, haben wir uns dazu entschieden, eine digitale Form des Gedenkens zu ermöglichen und eine Social-Media-Kampagne entwickelt.
Unter dem Titel "1945 | 2020. Das Kriegsende in und um Prettin: Ein Rückblick nach 75 Jahren" wurden vom 8. bis zum 24. April 2020 auf der Facebook-Seite der Gedenkstätte thematische Postings veröffentlicht, darunter Zitate von Zeitzeug*innen mit unterschiedlichen Perspektiven sowie historische Hintergrundinformationen zu den Ereignissen im Frühjahr 1945.

Für alle, die die Kampagne auf Facebook verpasst haben, gibt es einen Beitrag dazu im aktuellen Rundbrief der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt. 

> AG Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager tagte in Neustadt an der Weinstraße

März 2020
Nach der Gründung der AG Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager im März 2019 in Berlin fand vom 2. bis zum 4. März ein weiteres Vernetzungstreffen in Neustadt an der Weinstraße statt, an dem Vertreterinnen und Vertreter aus elf verschiedenen Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen.

"Neben der Beschäftigung mit dem historischen Ort stand auch die Weiterentwicklung inhaltlicher Projekte auf dem Programm: In Arbeitsgruppen verständigten sich die AG-Mitglieder auf Grundzüge einer für das Jahr 2023 geplanten Wanderausstellung über die Geschichte der frühen Konzentrationslager. Darüber hinaus bereiteten sie Themenmodule für die pädagogische Arbeit vor. [...]

Die anwesenden AG-Mitglieder zeigten sich einig darüber, dass bundes- und landesweite Unterstützung eine unabdingbare Grundlage für die wertvolle historisch-politische Bildungsarbeit der Gedenkstätten darstellt. Einhellig sprachen sie sich dafür aus, die Förderstrukturen auch auf die Bedarfe kleinerer Einrichtungen hin auszurichten und dadurch die Vielfalt der dezentralen Gedenkstättenlandschaft in Deutschland zu stärken."

Die Pressemitteilung zum Jahrestreffen der AG Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager können Sie hier herunterladen. 

> #LichterGegenDunkelheit

27. Januar 2020
Unter dem Hashtag LichterGegenDunkelheit haben wir gemeinsam mit über 100 anderen NS-Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus ein Zeichen gesetzt!
Gegen die Dunkelheit!
Für eine demokratische, vielfältige, integrative und partizipative Erinnerungskultur, die wir alle aktiv gestalten!

Wir wollen gemeinsam zur Wertschätzung des seit 1945 gewachsenen Vertrauens in ein vereintes Europa und der demokratischen Verfasstheit der deutschen Gesellschaft beitragen.
Mehr Infos über das Projekt gibt's hier.

> #WeRemember

27. Januar 2020
Einige Gäste unserer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialimus haben sich an der internationalen Kampagne WeRemember beteiligt, die vom World Jewish Congress ins Leben gerufen wurde.
Wir erinnern gemeinsam! Wir gedenken der Opfer!
Wir freuen uns über die große Resonanz und sind sehr dankbar, dass uns so viele Menschen unterstützen!

> Förderung von Gedenkstättenfahrten

Die Landeszentrale für politische Bildung übernimmt wie bereits im Vorjahr die Fahrtkosten von Schulklassen aus Sachsen-Anhalt in die Gedenkstätten, die unter dem Dach der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt vereint sind, zu hundert Prozent.

Das Antragsformular finden Sie auf der Website der LpB