Willkommen auf der Homepage der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin

Im Juni 1933 eröffneten die Nationalsozialisten im Renaissanceschloss Lichtenburg inmitten der Kleinstadt Prettin ein KZ für männliche Gefangene, das fortan eine bedeutende Position im System der Konzentrationslager einnahm. Nach dessen Auflösung im August 1937 diente das Schloss Lichtenburg bis Mai 1939 als Frauen-KZ, von September 1941 bis April 1945 als Außenlager des KZ Sachsenhausen.

Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin versteht sich als ein Ort des Gedenkens und des Erinnerns, ein Ort historischer und politischer Bildungsarbeit, ein Ort der Auseinandersetzung und der Reflexion sowie ein Ort des Sammelns und Forschens. Sie bietet ein umfangreiches und vielfältiges pädagogisches Angebot, das sich an Jugendliche und Erwachsene richtet.  

 

 

Aktuelles

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> Schließung über den Jahreswechsel

Das Museum Schloss Lichtenburg und die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin sind

vom 21. Dezember 2018 bis zum 7. Januar 2019 geschlossen.

 

 

 

> Vorankündigung: Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2019

Anlässlich des bundesweiten Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus findet am Sonntag, dem 27. Januar 2019 um 11:00 Uhr in Kooperation mit dem Gymnasium Jessen eine Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin statt.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

 

 

> Öffentliche Führung in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin

Besuchsgruppe auf dem Nordhof des Schloss Lichtenburg
Besuchsgruppe auf dem Nordhof des Schloss Lichtenburg

Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin ist am Sonntag, dem 24. Februar 2019 von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Für alle interessierten Besucherinnen und Besucher findet um 14:00 Uhr eine kostenfreie öffentliche Führung statt. 

Im Rahmen der Führung werden die Dauerausstellung, Teile der Schlossanlage sowie der ehemalige „Bunker“ besichtigt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

 

 

> Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin auf Facebook

Sie finden uns auch auf Facebook. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

> Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht

Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin sucht freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Betreuung von Besuchergruppen. Nähere Informationen dazu finden Sie hier:

 

 

> Internationales Workcamp 2018

Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin veranstaltete auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Verein Service Civil International und der Stadt Annaburg ein internationales Workcamp in Prettin, das vom 10. bis zum 24. August 2018 stattfand.

***Weitere Informationen sowie einen Newsticker finden Sie hier.***

 

 

> Rückblick auf die Eröffnung der Wanderausstellung "... unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten" am 22. Mai 2018

 

Am Dienstag, den 22. Mai 2018 wurde die Wanderausstellung "... unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten" - Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück feierlich in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin durch Dr. Kai Langer, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, und Dr. Christl Wickert, Historikerin und Kuratorin der Ausstellung, eröffnet.

 

 

Begrüßung durch den Stiftungsdirektor Dr. Kai Langer
Begrüßung durch den Stiftungsdirektor Dr. Kai Langer
Einführungsvortrag durch die Ausstellungskuratorin Dr. Christl Wickert
Einführungsvortrag durch die Ausstellungskuratorin Dr. Christl Wickert
Eröffnungsveranstaltung am 22. Mai 2018
Eröffnungsveranstaltung am 22. Mai 2018

> Rückblick auf das Figurentheater "Wenn du einmal groß bist"

"Wenn du einmal groß bist" mit Alexander Baginski
"Wenn du einmal groß bist" mit Alexander Baginski

Das Figurentheater Pantaleon in München führte am 5. und 6. April 2018 das Figurentheaterstück „Wenn du einmal groß bist“ in der Gedenkstätte auf, das auf der Grundlage einer wahren Geschichte basiert: Es thematisiert die Geschichte eines Buches, das der Karikaturist Bedrich Fritta 1944 im Konzentrationslager Theresienstadt für seinen dreijährigen Sohn Tommy geschrieben und gestaltet hat. 
Das hoffnungsvolle Buch, das unter unmenschlichsten Bedingungen entstand, skizziert ein Leben jenseits der Mauern des Konzentrationslagers; Fritta zeichnet „das Leben“, so wie er es sich für seinen Sohn wünscht und erhofft.Das Buch wurde versteckt und nach Kriegsende ausgegraben.
Tommy Fritta-Haas, der den Nationalsozialismus als schwer traumatisiertes Waisenkind überlebte, bekam das geborgene Buch zu seinem 18. Geburtstag von einem überlebenden Freund geschenkt. 1999 wurde es erstmalig in Israel publiziert.

Die Veranstaltung wurde gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wittenberg sowie durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.   

  

Interview mit Alexander Baginski aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 31.03.2018:Geschichte eines Buches

Bericht über die Aufführung aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 09.04.2018: Tragisch und hoffnungsvoll

 

 

> Rückblick auf die Gedenkveranstaltung am 27.01.2018

Grizenko 2009
Grizenko 2009

 

Anlässlich des Gedenktages der Bundesrepublik Deutschland an die Opfer des Nationalsozialismus fand am 27. Januar 2018 um 10:30 Uhr eine öffentliche Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin statt.

Ebenso wie in den vergangenen Jahren wurde diese maßgeblich von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Jessen gestaltet, die im Rahmen des Geschichtskurses 12/1 schuljahresbegleitend eigens für den 27. Januar eine szenische Lesung entwickelt haben:

„Denjenigen, der dieses Heft findet, bitte ich, das Heft in die Ukraine [..] zu schicken.“ – Über das Tagebuch von Stanislaw Grizenko, Häftling im Außenlager Prettin des Konzentrationslagers Sachsenhausen

Im Anschluss an die Gedenkstunde wurden im ehemaligen „Bunker“ im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus Kränze und Blumen niedergelegt und Kerzen entzündet.

Den Bericht der Mitteldeutschen Zeitung vom 29.01.2018 finden Sie hier: "Einzigartiges Tagebuch als Impuls"

Gedenkveranstaltung
Gedenkveranstaltung
Szenische Lesung
Szenische Lesung
Kranzniederlegung im "Bunker"
Kranzniederlegung im "Bunker"

> Förderung von Gedenkstättenfahrten

Die Landeszentrale für politische Bildung übernimmt wie bereits im Vorjahr die Fahrtkosten von Schulklassen aus Sachsen-Anhalt in die Gedenkstätten, die unter dem Dach der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt vereint sind, zu hundert Prozent. 

 

Das Antragsformular finden Sie auf der Website der LpB