Willkommen auf der Homepage der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin
Im Juni 1933 eröffneten die Nationalsozialisten im Renaissanceschloss Lichtenburg - inmitten der Kleinstadt Prettin - ein Konzentrationslager für männliche Gefangene, das fortan eine bedeutende Position im KZ-System einnahm. Nach dessen Auflösung im August 1937 diente das Schloss Lichtenburg bis Mai 1939 als erstes zentrales Frauen-KZ für das gesamte Reichsgebiet, von September 1941 bis April 1945 als Außenlager des KZ Sachsenhausen.
Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin versteht sich als ein Ort des Gedenkens und des Erinnerns, ein Ort historischer und politischer Bildungsarbeit, ein Ort der Auseinandersetzung und der Reflexion sowie ein Ort des Sammelns und Forschens. Sie bietet ein umfangreiches und vielfältiges pädagogisches Angebot, das sich an Jugendliche und Erwachsene richtet.
Kontakt
Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin
Prettiner Landstraße 4
06925 Annaburg, OT Prettin
Telefon: 035386 60 99 75
Mail: info-lichtenburg(at)erinnern.org
Öffnungszeiten
Dienstag bis Donnerstag: 09:00 - 15:30 Uhr
Freitag: 09:00 - 13:00 Uhr
Jeden letzten Sonntag im Monat: 13:00 bis 17:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung
Hier finden Sie wichtige Informationen zur Anreise.
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
> Neue Webseite für Schloss Lichtenburg
Zentrales Ergebnis einer umfassenden Digitalisierungsstrategie für das Renaissanceschloss Lichtenburgdieses ist eine erstmalige zeitgemäße Webpräsenz, die künftig Besucherinnen und Besuchern ebenso wie der regionalen Bevölkerung Informationen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Schlosses bereitstellt.
Die Webseite entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein Schloss und Gedenkstätte Lichtenburg e. V. , der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin, der Stadt Annaburg sowie der Fachhochschule Aachen. Ziel war es, die vielfältigen historischen, kulturellen und baulichen Dimensionen der Lichtenburg digital sichtbar werden zu lassen und neue Möglichkeiten zu eröffnen, dem Ort zu begegnen.
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts lag auf der Entwicklung eines digitalen Rundgangs, der auch Bereiche des Schlosses einschließt, die derzeit nicht öffentlich zugänglich sind. Aufgrund laufender Baumaßnahmen bleibt der physische Zugang auch in Zukunft voraussichtlich weiterhin eingeschränkt. Der virtuelle Rundgang ermöglicht daher einen barrierearmen Einblick in die historische Schlossanlage und ihrer Innenräume. Ergänzend zu diesem Projekt werden sukzessive die umfangreichen Bestände des ehemaligen Schlossmuseums über die Plattform museum-digital Sachsen-Anhalt virtuell präsentiert. So wird erstmalig auch die umfangreiche Sammlung des Schlosses auf digitalem Wege mit diesem verknüpft und mit Hilfe eines Links auf der Webseite dauerhaft abrufbar sein.
Der offizielle Relaunch der Webseite erfolgte am 21. Januar 2026.
"Wie erinnern wir? Blick ins Digitale & ein neuer Bildungsort in Wittenberg entsteht" im Podcast "Brücken bauen" der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wittenberg
Am 9. November 2025, dem Gedenktag an die Novemberpogrome 1938, erschien die erste Folge von "Brücken bauen", dem neuen Podcast der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wittenberg.
Unter dem Titel "Wie erinnern wir? Blick ins Digitale & ein neuer Bildungsort in Wittenberg entsteht" sprechen Susanne Sieger vom Kanal @keine.erinnerungskultur und Annelie Hollmann von der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V. über den Umgang mit Hass im Netz, nationalsozialistische Propaganda auf TikTok und die antisemitische Schmähplastik an der Wittenberger Stadtkirche.
> "Das Frauen-KZ im Renaissanceschloss" im Podcast #Museumslauschen2.0
Im Februar 2025 sprach Gedenkstättenleiterin Melanie Engler im Podcast #Museumslauschen2.0 des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt mit den Hosts über das Frauen-KZ Lichtenburg und die vielfältigen unterschiedlichen Zeitschichten im Schloss Lichtenburg - Dabei ging es auch um eine besondere Inschrift im Zellenbau.
Sie finden den Podcast hier auf Podigee oder auf den gängigen Podcastplattformen.
Der Podcast wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und produziert vom Projekt eCulture im Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V.
> Impressionen der Gedenkveranstaltung vom 26. Januar 2025
In der Tradition der vergangenen Jahre haben Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Jessen sich unterrichtsbegleitend mit dem wertvollen Quellenbestand zu Erich Konrad Adolf Wahlmann auseinandergesetzt und gemeinsam mit ihrer Lehrerin Cosima Schmidt unter dem Titel „Dass endlich Klarheit kommen möge.“ eine szenische Lesung entwickelt.
Kern der Lesung war der Briefwechsel zwischen Marta Heinke und ihrem in Haft befindlichen Verlobten Erich Wahlmann. Dieser umfassende Briefwechsel macht sehr eindrücklich sichtbar, welche Auswirkungen die nationalsozialistische Ideologie und die darauf basierende Verfolgungspolitik auf eine ganz konkrete individuelle Lebensgeschichte hatte.
Herzlichen Dank an die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Jessen und auch an Cosima Schmidt für das tolle Engagement und die berührende Lesung.
> Baumaßnahmen im Schloss Lichtenburg
Aufgrund von umfassenden Baumaßnahmen ist das Schloss Lichtenburg derzeit nicht zugänglich. Auch der Außenbereich kann derzeit nur sehr eingeschränkt besichtigt werden.
Eine Übersicht über die aktuellen Instandsetzungs- und Verkehrssicherungsmaßnahmen im Schloss Lichtenburg, die von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Auftrag gegegen wurden, können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.
> Mit den ÖPNV flexibler die Gedenkstätte besuchen
Seit dem 1. April 2023 gibt es im Landkreis Wittenberg mit dem Angebot AnrufbusFlex ein deutlich flexibleres Fahrtangebot im Öffentlichen Personennahverkehr. Es ist nun wesentlich einfacher und unaufwendiger - unabhängig von Auto und Fahrrad - die Gedenkstätte zu besuchen.
Die Buchung des AnrufbusFlex ist über die App mo.pla (24/7) oder unter 03494 / 38 42 123 (Mo-Fr 7-16 Uhr, zum Ortstarif) jeweils mind. 1 Stunde im Voraus möglich.
Da die Haltestellenbindung entfällt, sind damit auch Buchungen bis zum Eingang der Gedenkstätte möglich.
Mehr Infos dazu gibt es hier.
> Visionen für die Lichtenburg
Unter dem Titel „Visionen für die Lichtenburg“ wollen wir gemeinsam mit der FH Aachen eine zukunftsweisende und innovative Nutzungskonzeption für das Schloss Lichtenburg entwickeln, die der herausragenden Bedeutung des Schlosses angemessen Rechnung trägt. Das Projekt findet in Kooperation mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben statt und wird durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert.
Mehr dazu...
> Geschichte(n) auf dem Radweg. Nationalsozialistische Tatorte entlang der Elbe
Entlang der Elbe sind geschichtsinteressierte Fahrradfahrende eingeladen, ganz unterschiedliche historische Orte mit nationalsozialistischer Vergangenheit im Dreiländereck von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg zu erkunden und sich näher mit ihrer Geschichte zu beschäftigen.
Mehr dazu...
> Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wittenberg
Seit Juni 2020 ist die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin Trägerin der externen Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wittenberg.
Mehr dazu...
> Multimedia-Installation: Starke Frauen in der Lichtenburg
In der zweiten Förderrunde (2020/21) des Heimatstipendiums, das von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V. verantwortet wird, arbeiteten zehn Kunstschaffende an zehn Museen, darunter auch der Projektort Schloss Lichtenburg als Kooperationsprojekt zwischen der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin und der Stadt Annaburg.
Mehr Infos dazu gibt es hier.
> Förderung von Gedenkstättenfahrten
Die Landeszentrale für politische Bildung übernimmt wie bereits im Vorjahr die Fahrtkosten von Schulklassen aus Sachsen-Anhalt in die Gedenkstätten, die unter dem Dach der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt vereint sind, zu hundert Prozent.
Das Antragsformular finden Sie auf der Website der LpB.





