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Wechselausstellungen

Auf Motivsuche in der KZ-​Gedenkstätte Lichtenburg

Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Landkreis Wittenberg haben sich während eines Fotoworkshops intensiv mit der nationalsozialistischen Vergangenheit des Schlosses Lichtenburg in Prettin auseinandergesetzt. Dabei haben sie sich nicht nur damit beschäftigt, welche Geschichten der Ort "erzählt" und mit welchen künstlerischen Mitteln der Inszenierung gearbeitet werden kann, sondern sind ebenso der Frage nachgegangen, welche Bedeutung der historische Tat-Ort für sie selbst im Hier und Jetzt hat. Unterstützt wurden sie dabei von Matthias Melzer von WORKSHOPPEN und Lea Taubmann vom Fachbereich Kultur- und Medienpädagogik der Hochschule Merseburg.

Zwei Tage lang waren die Teilnehmenden auf dem Gelände des Schlosses Lichtenburg und auch in der Stadt Prettin unterwegs, haben den Blick schweifen lassen, nachgefragt, neue Facetten kennengelernt und die Details in den Fokus genommen. Daraus ist eine Fotoschau individueller Eindrücke und Gedanken entstanden, die vom 17. November 2019 bis zum 28. Februar 2020 in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin präsentiert wird.

Lasst uns reden: Erinnerungskultur mitgestalten! – Ein partizipatives Ausstellungsprojekt

Unter dem Titel "Lasst uns reden: Erinnerungskultur mitgestalten!" haben wir in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg und dem Bündnis Wittenberg weltoffen im Juni 2019 ein Forum organisiert, das den Abschluss der Veranstaltungsreihe "Wo Vergangenheit auf Gegenwart trifft: Das Frauen-KZ Lichtenburg – 80 Jahre danach" bildete.
Die Veranstaltung widmete sich der Frage, wie wir eine partizipative, demokratische und offen ausgerichtete Erinnerungskultur gestalten können.
Dabei war es uns besonders wichtig, die Standpunkte, Ideen und Gedanken unserer Gäste einzubeziehen. An einer Fotostation haben wir Statements der Anwesenden zu diesem Thema gesammelt.
Damit war der Grundstein eines partizipativen Ausstellungsprojektes gelegt: Besucherinnen und Besucher der Gedenkstätte können nun ihre Gedanken ergänzen.

Die Veranstaltung wurde gefördert im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wittenberg aus Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben!".