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Digitale Demokratiegespräche im Landkreis Wittenberg

Unter dem Motto "Miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam gestalten" veranstaltet die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wittenberg seit November 2020 eine digitale Gesprächsreihe, die sich an alle Aktiven aus Vereinen, Netzwerken und Initiativen, Projektträger:innen und engagierte Ehrenamtliche im Landkreis Wittenberg richtet.

Ziel der jeweils einstündigen Online-Veranstaltungen ist es, neue Perspektiven auf das Thema Demokratie zu gewinnen, konkrete Projektideen zu entwickeln und gemeinsam zu überlegen, wie wir die Zivilgesellschaft im Landkreis Wittenberg stärken können. 

Demokratiegespräche 2021

20.01.2021, 16:30 bis 17:30 Uhr
Gemeinsam Erinnern! Aber wie? Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
mit Céline Wendelgaß, Bildungsstätte Anne Frank e.V. aus Frankfurt am Main,
Bärbel Gauert und Ulrike Kirchner, Luther-Melanchthon-Gymnasium Wittenberg
Moderation: Franziska Dusch, Trainerin und Prozessbegleiterin


18.03.2021, 18:30 bis 19:30 Uhr
Unter die Lupe genommen: Was hat Rassismus mit mir zu tun?
mit Bea Tholen und Luise Veit, Forum B :: Prozesse in Begleitung e.V. aus Leipzig
Moderation: Veronika Riedel, Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. 


27.05.2021, 18:30 bis 19:30 Uhr
Jugendforum & Co. Wie kann jugendliche Mitbestimmung aussehen?
mit Marie Weitz, Landeszentrum Jugend+Kommune
Moderation: Anne Wedekind, Netzwerk für Demokratie und Courage Sachsen-Anhalt e.V.


23.09.2021, 18:30 bis 19:30 Uhr
Haltung zeigen! Jetzt sind wir gefragt.


18.11.2021, 16:30 bis 17:30 Uhr
Gesellschaftlich ausgeschlossen. Wie geht barrierearm?


Anmeldungen sind jeweils bis zum Veranstaltungstag 12:00 Uhr per E-Mail an demokratie-lkwittenberg(at)erinnern.org möglich.
Der Link zur Veranstaltung wird nach erfolgreicher Anmeldung verschickt.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Veranstaltungspostkarte können Sie hier als PDF-Datei herunterladen. 

 

Ergebnisse der Demokratiegespräche 2020

24.11.2020, 16:30 bis 17:30 Uhr
Zivilgesellschaftliches Engagement in der Region stärken! Aber wie?
mit Jana Rosenfeld, Anne Frank Zentrum Berlin, 
Birgit Maßny, Nachbarschaftstreff Wittenberg West 
Moderation: Veronika Riedel, Theaterpädagogin

 

 

  • Zivilgesellschaftliches Engagement wird durch Interesse am Gemeinwohl und Verantwortungsgefühl getragen.
  • Zivilgesellschaftliches Engagement braucht Netzwerke, die mit Leben gefüllt werden.
  • Gestaltungs- und Teilhabemöglichkeiten sind eine wesentliche Säule von zivilgesellschaftlichem Engagement.
  • Herausforderungen liegen im ländlichen Raum sowie in der Finanzierung.
  • Digitale Angebote können unabhängig der Infrastruktur des ländlichen Raums zivilgesellschaftliches Engagement und Teilhabe ermöglichen.
  • Ehrenamt braucht hauptamtliche Unterstützungsstrukturen.

25.11.2020, 16:30 bis 17:30 Uhr
Von wegen politikverdrossen. Die Jugend beteiligen!
mit Tobias Thiel, Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e.V., 
Maria Burkhardt, Landeszentrum Jugend+Kommune 
Moderation: Anne Wedekind, Netzwerk für Demokratie und Courage Sachsen-Anhalt e.V.

  • Themen von Jugendlichen sind meist gemeinwohlrelevant.
  • Themen von Jugendlichen (im Landkreis Wittenberg) müssen identifiziert und gebündelt werden.
  • Bisher durchgeführte Projekte und Aktivitäten müssen identifiziert und sichtbar gemacht werden.
  • Basierend auf den bisherigen Erfahrungen könnte im Rahmen eines "Partizipationslabors" ein Leitfaden zum Thema Jugendbeteiligung entwickelt werden. Darin sollten Qualitätsstandards formuliert werden, die es zu entwickeln gilt.
  • Partizipation darf nicht nur Deko sein.
  • Eine Beteiligungslandschaft muss an den Jugendlichen ausgerichtet sein.
  • Beratung und Austausch zwischen den Kommunen sollte gefördert werden.

26.11.2020, 16:30 bis 17:30 Uhr
Den Landkreis bunter machen! Was kann Vielfalt?
mit Larissa Wallner, Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.,
Falko Lange, Forum B :: Prozesse in Begleitung e.V.
Moderation: Anne Wedekind, Netzwerk für Demokratie und Courage Sachsen-Anhalt e.V.

  • Vielfalt sollte in seiner Vielfalt gedacht und gelebt werden: Geschlecht, Alter, Sexualität, Herkunft, Religion etc.
  • Es bedarf einer Sensibilität für Vielfalt, die gefördert werden muss.
  • Auf allen gesellschaftlichen Ebenen (vom Kinderbuch bis hin zu Institutionen und staatlichen Strukturen) muss Vielfalt sichtbar sein, damit Menschen sich repräsentiert fühlen.
  • Marginalisierte und Minderheits-Perspektiven müssen sichtbar gemacht werden.
  • Eine Alibimigrant:in ist noch keine Vielfalt.
  • Barrieren von Teilhabe (wie Sprache, Zugang zu Ressourcen) müssen identifiziert und im nächsten Schritt gemindert/abgeschafft werden.